Kostenerstattung durch die Krankenkassen

Viele gesetzliche Krankenkassen erstatten einen Teil der Beratungskosten im Rahmen der Primärprävention nach § 20 SBG V* als auch im Rahmen ernährungstherapeutischer Leistungen mit ärztlicher Verordnung (§ 43 SGB V**).
Voraussetzung für diese Erstattung ist, dass die Beratung von einer Ernährungsfachkraft mit einem anerkannten Qualifikationsnachweis (VDOe Zertifizierung) durchgeführt wird.

 

Die Höhe der Kostenrückerstattung bzw. Bezuschussung durch die Krankenkassen obliegt der jeweiligen Krankenkasse und kann im Einzelfall variieren. In der Regel beträgt die Kostenerstattung bis zu 80%. Wenn sie bei einer privaten Krankenkasse versichert sind, sollten sie sich in jedem Falle vorher nach einer Bezuschussung erkundigen, da hier eine Einzelfallentscheidung getroffen wird. 

 

Das Wichtigste in Kürze

  1. Nach Kontaktaufnahme stimmen wir unverbindlich die weitere Vorgehensweise ab.
  2. Drucken sie das Formular „Ärztliche Verordnung“ aus.
  3. Lassen sie es von Ihrem behandelnden Arzt ausfüllen.
  4. Drucken sie das Formular „Antrag auf Kostenerstattung“ aus.
  5. Ergänzen sie dieses Formular mit Ihren Angaben.
  6. Fertigen sie von allen Dokumenten Kopien an und reichen sie diese Kopien zusammen mit meinem Kostenvoranschlag bei ihrer Krankenkasse ein. Lassen sie sich die Kostenerstattung schriftlich in Höhe und Umfang bestätigen.
  7. Vereinbaren sie einen Beratungstermin. Zum ersten Termin bringen sie bitte die Kostenzusage der Krankenkasse sowie beide Formulare mit. 
Ärztliche Verordnung
Ärztliche VO 2016.pdf
PDF-Dokument [14.0 MB]
Kostenvoranschlag
Kostenvoranschlag_website20.pdf
PDF-Dokument [228.1 KB]
Antrag auf Kostenerstattung
Antrag auf Kostenerstattung.pdf
PDF-Dokument [31.1 KB]
Zertifikat "Verband der Diplom-Ökotrophologen"
Aus qualitätssichernden Gründen reichen Sie dieses Zertifikat mit dem Antrag auf Kostenerstattung sowie Kostenvoranschlag und ärztlicher Bescheinigung ein.
IMG_2019_2021.pdf
PDF-Dokument [424.9 KB]

Präventionsmaßnahme zur Vorbeugung auf der Grundlage von § 20 SGB V - Ernährungskurse und individuelle Ernährungsberatung:
 Hierzu zählen z. B. Abnehmkurse, Kurse und Einzelberatungen zur gesunden Ernährung, Kinder- und Säuglingsernährung, gesunde Ernährung in der Schwangerschaft u.a.

 
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Ernährungstherapeutische Beratung, bei bereits vorhandenen Risikofaktoren und Erkrankungen, auf der Grundlage von § 43 SGB V als ergänzende Leistungen zur Rehabilitation. 
Voraussetzung ist eine medizinische Indikation sowie eine Empfehlung einer individuellen Ernährungsberatung/ -therapie durch den behandelten Arzt. Eine Ernährungstherapie kann  z.B. bei massiver Adipositas, erhöhten Blutfetten, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Gicht, Magen-Darm-Erkrankungen usw. sinnvoll sein.


Kostenübernahme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier lesen sie mehr zu Leistungen und Kosten der Ernährungsberatung.